Virtualisierung OS X 10.9 Mavericks mit VMware

Mit vorinstallierten Mac OS X – VMware-Images geht es bequem und schnell eine Virtuelle Installation vorzunehmen, die manuelle Installation mit Patching und Einrichtung der Hardware Anforderungen entfällt. Dieser Artikel soll als Leitfaden zur OS X Desktop-Virtualisierungssoftware auf PCs dienen, es wird die Installation von OS X 10.9 Mavericks VMware-Image auf Windows 8.1 und Intel-Prozessor basierten Computer mit VMware Workstation 11 beschrieben. Grundsätzlich ist das vorgehen ab VMware Workstation 7 und höher möglich.

Anmerkend sei erwähnt das die Anwendung von OS X Virtuellen Maschinen auf Intel-basierten Computer mit VMware immer Hackintosh Versionen sind, diese Arbeiten nicht auf Physikalischen Maschinen sondern kommen nur als Virtuelle Images zum Einsatz. Virtuellen Maschinen auf Mac OS X haben beschränkte Funktionalität in Bezug auf die Hardware Nutzung, für Tests und um zu experimentieren ist es jedoch mehr als ausreichend.

Als Voraussetzung wird eine Intel CPU mit Virtualisierungstechnik VT-x oder AMD CPU mit AMD-V Unterstützung erforderlich. Die Virtualisierungsfunktionen müssen im BIOS des Rechners aktiviert sein, dies ist beim Bootvorgang meist über F1 oder F10 zu erreichen, je nach Hersteller werden die Optionen unter Advanced CPU Features, oft CPU Multi-Threading, Virtualization Technology oder Intel VT-x (VT-d) genannt, diese gilt es jeweils zu aktivieren.

Das vorinstallierte OS X 10.9 Mavericks VMware Image kann per Google gefunden werden, schnell fündig wird man wenn man mit folgender Eingabe sucht.

os x maverick vmware image 7z

Das 7zip Archive am besten mit dem freien Archivierungs-Tool von 7-zip entpacken.

OS X 10.9 Mavericks VMware unpacking
OS X 10.9 Mavericks VMware unpacking

Es wird der Hackintosh “VMware unlocker” benötigt, ein Pflicht Dienstprogramm für Mac OS X Gast Instanzen. Das Unlocker Dienstprogramm ersetzt einige VMware Programmdateien um die Installation Ausführung zu können. Der Unlocker erhält man bei www.insanelymac.com, oder sucht bei Google nach:

insanelymac Mac OS X Unlocker VMware V2

Mit Registrierung einer gültigen E-Mail ist man zum Download und zur freien Nutzung berechtigt.

Nach Download der Datei unlocker204.zip das Archive entpacken und die Datei win-install.cmd als Administrator ausführen.

unlocker204_run_as_admin

Es werden die VMware Dienste angehalten und die VMware Workstation für Mac OS X erweitert, sowie die VMware Tools bereitgestellt.

Jetzt nur noch die VM-Konfigurationsdatei OS X Mavericks.vmx editieren und den Eintrag smc.version = “0” hinzufügen (nur ab VMware Workstation 10).

OS X Mavericks.vmx
OS X Mavericks.vmx

Mit Doppel-Klick auf OS X Mavericks.vmx öffnen wir die Virtuelle Maschine, je nachdem wie viel Memory dem Host System zur Verfügung steht, kann dem Gast OS das Memory erhöht werden, die Anzahl der CPU und Core sollte nicht verändert werden.

Als Option zur besseren Performance kann man den Upgrade Wizard zur VMware Hardware Kompatibilität auf die Version 10 ausführen.

Change Hardware Compatibility
Change Hardware Compatibility

Nun kann die OS X 10.9 Mavericks VM gestartet werden.

OS X Mavericks VMware Workstation
OS X Mavericks VMware Workstation

Als letztes werden noch die WMware Tools installiert, dazu wird die CDROM gemountet mit Verbindung zum darwin.iso welches unter dem entpackten Unlocker Ordner ist. Nach dem nächsten Reboot ist das OS X Gast OS fertig.

OS X Mavericks - Install VMware Tools
OS X Mavericks – Install VMware Tools

 

Das OS X Mavericks VMware Image ist auch für die Installation auf einem VMware Infrastruktur Server, ESXi möglich, in dem das Gast OS aus der VMware Workstation auf ein ESXi Host hochgeladen wird.

Quellen Links:

7zip
7zip
WMware
WMware

 

Explorer-Kontextmenü erweitern

Windows Explorer Kontextmenüeinträge lassen sich manuell über die Registry anlegen. Dazu führt man den Registrierungs-Editor aus, mit Windows + R und dem Befehl regedit.

Markiere im Registrierungs-Editor den Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\Background\shell. Erstelle mit Bearbeiten, Neu, Schlüssel einen Unterschlüssel. Weise dem Schlüssel einen Namen zu, unter dem der Eintrag später im Kontextmenü erscheinen soll, zum Beispiel Internet-Suche mit Google.

Registrierungs-Editor
Registrierungs-Editor

Lege zu diesem Schlüssel mit Bearbeiten, Neu, Schlüssel den Unterschlüssel command an. Klicke im Schlüssel command doppelt auf den Parameter (Standard). Wenn eine Verknüpfung zu einer Web-URL anlegt werden soll, gibt man als Wert den gewünschten Browser an, gefolgt von der URL die übergeben werden soll –
iexplore.exe “www.google.ch” oder
firefox.exe “www.google.ch” ein. Die Pfade zu den EXE-Dateien werden nicht benötigt.

Um eine Verknüpfung zu einem Programm anzulegen, welches als zu öffnen registriert werden soll, legt man folgenden Schlüssel an –
HKEY_CLASSES_ROOT\*\shell\vi\command und gibt den kompletten Pfad zum Programm an und setzt diesen in Anführungszeichen, zum Beispiel “C:\Program Files (x86)\Vim\vim74\vi.exe” “%1″. Mit dem Parameter “%1″ wird dem Editor die zu öffnende Datei übergeben.

Registrierungs-Editor
Registrierungs-Editor

Hier das Explorer erweiterte Kontextmenü Editor “vi”, natürlich können auch andere Programme wie EditPad oder paint.net eingesetzt werden.

Kontextmenü
Kontextmenü

Tipp! Ein Programm Icon zum Kontextmenüeintrag erhält man mit anlegen eines zusätzlichen Schlüssels.
Unter HKEY_CLASSES_ROOT\*\shell\vi legt man eine neue Zeichenfolge mit dem Namen Icon an, und wie hier den VI-Editor mit führendem Pfad als Wert einfügen “C:\Program Files (x86)\Vim\vim74\vi.exe”

PuTTY SSH Port Forwarding

PuTTY_iconPuTTY kann mehr als nur Terminal Sessions herstellen, mit der Option SSH port forwarding lassen sich auf einfache weise SSH-Tunnels initialisieren.

Nach dem PuTTY gestartet ist, trägt man unter Host Name die IP des Ziel Host, oder den Server Name ein, dies ist in der regel eine Firewall, ein Router oder ein Host mit globaler IP Adresse.

PuTTY-Configuration
PuTTY-Configuration

Hier in unserem Beispiel wird auf dem Host 212.117.203.98, unsere PBX mit dem Port forwarding zu einem SIP-Phone hergestellt, um dieses danach über den Webbrowser zu konfigurieren, der Host kann auch ein FQDN eines DNS auflösbaren Host sein.

PuTTY SSH port forwarding
PuTTY SSH port forwarding

Im unteren Teil bei SSH wird der Punkt Tunnels ausgewählt. Danach wird der Startpunkt und der Endpunkt des Tunnels eingetragen:
Source port: 8888
Destination: 172.30.10.10:80

PuTTY SSH port forwarding
PuTTY SSH port forwarding

Abgeschlossen wird die Aktion mit einem Klick auf Add. Damit sind die Daten des Tunnels übernommen. Die Einstellungen werden oben beim Punkt Session mit Klick auf Save Permanent gespeichert.

Mit einem Klick auf Load und Open wird die Verbindung aufgebaut. Es öffnet sich die bekannte Terminal Konsole mit der Aufforderung sich einzuloggen. Dort loggt man sich als normaler User ein, damit wird der Tunnel etabliert.

Nun öffnet man den Webbrowser und gibt folgende Localhost Adresse ein: http://127.0.0.1:8888/. Danach beginnt, wie hier in unserem Beispiel der Anmeldedialog des SIP-Phone WebGUI welches wir nun konfigurieren können. Weitere Möglichkeiten SSH-Tunnels zu nutzen, bieten sich an für Synology DS, SAN Speicher, Unix/Linux Hosts oder Mac OS X an.

Hinweis:
Auf dem Server muss die SSH-Option AllowTcpForwarding yes aktiviert sein, Default ist yes in der Server Konfigurationsdatei /etc/ssh/sshd_config eingetragen.

Für den Host hinter einer Firewall muss dieser über Port 22 Static NAT forward erreichbar sein.

PuTTY kann mittels Übergabe zahlreicher Parameter genutzt werden.

PUTTY-Verknüpfung
PUTTY-Verknüpfung

Folgende Zeile als Ziel  zur Verknüpfung einfügen:
“C:\Program Files (x86)\PuTTY\PUTTY.EXE” -l jolly -pw password -4 -L 8888:172.30.10.10:80 -X :0 -load PBX

Wobei die Parameter folgendes bedeuten:
-l  der Loginname
-pw  das Passwort
-4  es soll IPv4 verwendet werden
-L  der Destination Port und die IP
-X  für X11 forwarding
-load  gespeicherte Session öffnen

*nix Command Top 20

Dieser Artikel enthält Beispiele aus der Praxis mit 20 häufig verwendeten Linux/Unix Befehle.

Es soll keine vollständige Liste darstellen, jedoch kann es eine Starthilfe für einige der gemeinsamen Linux-Befehle geben.

1. ASCII-Zeichensatz übersetzen in Oktal, Dezimal und Hexadezimal

$ man ascii
man ascii
man ascii

2. Kalender auf Konsole ausgeben

$ cal
cal
cal

3. Binärdatei hexadezimal mit VIM editieren

$ vi datei
 :%!xxd
 ..
 :%!xxd -r
 :wq

4. Dateien vergleichen (compare files)

$ diff -w file1.txt file2.txt
2c2,3
< Jacqueline Meier --- > Jacqueline C. Meier
> Jacqueline Mayer

5. Inhalt in Dateien nach String rekursiv suchen mit find

$ cd /pfad/zu/verzeichnis
$ find . -type f -exec grep -l "string" {} +

6. Datei als E-Mail versenden

$ mail -s subject jacque@lansys.ch < notes.txt

7. Herunterladen von mehreren URLs aus Liste

$ cat download-urls.txt | xargs wget –c

8. Doppelte Linien entfernen mit awk

$ awk '!($0 in array) { array[$0]; print }' temp

Zeilenausgabe von /etc/passwd mit der selben uid und gid

$ awk -F ':' '$3==$4' /etc/passwd

9. Konvertierung von Windows/DOS (CR/LF) in Unix (LF) Format

$ sed 's/.$//' filename
# Text Suchen und Ersetzen
$ sed -e s/Hund/Katze/g datei.txt > datei.neu
# Löscht alle Leerzeilen
$ sed '/^$/d' filename
# Löscht Spaces am ende jeder Zeile
$ sed 's/ *$//' filename

10. Rekursive String Suche in Dateien

$ grep -r "ramsch" *

11. Wieviele CPU hat mein Computer

$ grep processor /proc/cpuinfo | wc -l

12. Free Memory anzeigen

$ cat /proc/meminfo | grep MemFree
$ free -m

13. Aktive Prozesse anzeigen

$ ps -ef
$ ps aux
$ vmstat 5 10

14. Verzeichnisbaum (tree) erstellen

$ ls -R | grep ":$" | sed -e 's/:$//' -e 's/[^-][^\/]*\//--/g' -e 's/^/   /' -e 's/-/|/'

15. Asterisk PBX Applications ausgeben

$ asterisk -rx "show applications" | awk '{print $1}' | sed -n -e "s/:"//p

16. Anzahl SPAM identifizierte E-Mails des MTA

$ cat /var/log/maillog | egrep -c '(Alert\!)|(identified spam)|(reject\:)'

17. Wie lange läuft der Computer schon

$ uptime

18. Zeit und Datum setzen

$ date -s "Dez 12 18:30:00 2014"

19. Wer bin ich und die effektive Nutzer-ID, UID und GID ausgeben

$ whoami
$ id

20. Liste der zuletzt eingeloggten User ausgeben

$ last -a

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