Microsoft Visual Studio Code, leichtgewichtiger Code-Editor

An der Entwicklerkonferenz hat Microsoft das Build 2015 Visual Studio Code vorgestellt. Es handelt sich um einen leichtgewichtigen Code-Editor, der sich insbesondere für das Schreiben moderner Web- und Cloud-Anwendungen eignen soll. Er steht in einer Preview-Version nicht nur für Windows, sondern auch für OS X und Linux zum Download bereit.

Der Softwarekonzern setzt damit einen weiteren Schritt in seiner Cross-Plattform-Strategie um. „Viele Menschen nutzen Windows als ihre Entwicklungsumgebung, aber wir sehen auch viele auf Linux und Mac“, heisst es gegenüber TechCrunch. Entwickler dieser Plattformen seien ausserdem oft völlig zufrieden mit einem regulären Code-Editor wie VIM / Emacs, Sublime Text statt einer vollständigen Entwicklungsumgebung wie Visual Studio, das weiterhin nur für Windows verfügbar ist.

Visual Studio Code ist in erster Linie ein textbasierter Editor, integriert aber laut Microsoft zusätzlich viele Features, die Entwickler an Visual Studio schätzen. Es führt dafür vor allem die Eingabeunterstützung IntelliSense, Code-Navigation und Debugging an. Dazu kommt die Unterstützung zahlreicher Sprachen mit einem besonderen Schwerpunkt auf Node.js und ASP.NET 5. Die integrierte Quellcodeverwaltung arbeitet mit GitHub zusammen, dessen Open-Source-Code-Editor Atom offenbar die technische Basis für Visual Studio Code lieferte.

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MSSQL Server 2008 R2 Installationsfehler

Bei der Installation von Microsoft SQL Server 2008 R2 erscheint bei Installationen mit Schweizer Internationalisierung folgende Fehlermeldung.

SQL Server Setup media does not Support the language of the OS or does not have ENU localized files. Use the language-specific SQL Server media or Change the OS locale through Control Panel.

Microsoft scheint für die Schweiz keine eigene Identität für die SQL 2008 R2 Server-Editionen zu geben.

Lösung
Um das Setup dennoch abschliessen zu können hilft folgender PowerShell Befehl:

PS C:> Set-WinUserLanguageList DE-DE

Set-WinUserLanguageList

Nach der Installation kann die Einstellung für die Region wieder auf DE-CH gesetzt werden.

PS C:> Set-WinUserLanguageList DE-CH

Quick Launch Symbolleiste

Die Quick Launch Symbolleiste die Microsoft mit Windows XP eingeführt hatte, gibt es auch unter Windows 10 noch, allerdings braucht es dazu ein kleiner Eingriff.

Freunde der Quick Launch Symbolleiste können mit rechts-klick in der Taskleiste auf Symbolleisten -> Neue Symbolleiste, die Quick Launch wieder herstellen.

QiuckLaunchOpen

Unter folgendem Pfad wird die Neue Symbolleiste als Quick Launch geöffnet.

C:\Users\Benutzer\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch

Nach dem hinzufügen der Quick Launch können Verknüpfungen mit Drag & Drop hineingezogen werden, am besten geht es wenn man die Taskleiste fixeren deaktiviert hat.

Windows 10 Updates via P2P-Filesharing

Mit Windows 10 hat Microsoft ein neues Model für die Update-Verteilung bereitgestellt. In der Standardeinstellung lädt jedes Windows 10 Home oder Pro Teile von Updates an andere Nutzer hoch – sowohl im LAN als auch per Internet.

Die Übermittlungsoptimierung lässt sich in den Windows-10-Einstellungen abschalten oder auf das lokale Netz beschränken.

Wer unter Windows 10 Updates installiert, lädt diese dabei nicht zwingend von Microsoft selbst oder einem Content Delivery Network herunter. Microsoft hat eine Funktion namens “Übermittlungsoptimierung” eingebaut, mit der PCs, auf denen Updates bereits installiert sind, Teile davon an andere Windows-10-Clients weiterverteilen.

Und diese “Übermittlungsoptimierung” funktioniert nicht nur im LAN, sondern auch über das Internet – was natürlich die eigene Internet-Verbindung belastet. Damit greift Microsoft auf das gleiche Konzept zurück, das Filesharing-Dienste seit jeher verwenden: Statt Dateien auf einem oder mehreren zentralen Servern vorzuhalten, dienen auch all jene PCs als Downloadquelle, die das gefragte Update bereits erhalten haben.

Die Option für die Übermittlungsoptimierung befindet sich unter Update und Sicherheit –> Windows Update –> Erweiterte Optionen –> Übermittlung von Updates auswählen. Wer Windows 10 im Heim- oder Firmen-LAN auf mehr als einem Gerät laufen hat, sollte die Option durchaus eingeschaltet lassen, sie aber auf “PCs in meinem lokalen Netzwerk” beschränken.

Im Idealfall bietet der eine PC dann anderen Rechnern im gleichen Netzwerk die Updates an. Dies kann zum einen tatsächlich helfen, die Internetbandbreite zu schonen. Zum anderen dürfte es schneller gehen als der Download von Updates aus dem Internet.

windows10_update

Exchange 2013 SP1 Empfangsconnector

Exchange 2013 SP1 beinhaltet wie bei den Vorgänger Versionen den Hub-Transport Connector, neu hinzugekommen ist die FrontendTransport Rolle, über diese Rolle ein Empfangsconnector über das SMTP Protokoll Nachrichten empfängt.

Nach der Installation sind die durch den Setup-Assistenten benötigten Connectoren für Ein- und Ausgehende Nachrichten erstellt, hierbei scheint es ein Problem des FrontendTransport b.z.w. des HubTransport zu geben, der Default FrontendTransport horcht nicht auf Port 25, was die Zustellung von Emails aus dem Internet verhindert.

Um dies zu beheben kann folgende Vorgehensweise helfen. Erst wird ein Empfangsconnector mit der Rolle HubTransport erstellt, hierbei die Einstellung wie im Bild übernehmen.

Hub-Transport

Hub-Transport Rolle

HubTransport1

TLS und Anonyme Benutzer auswählen

HubTransport2

Wenn der Exchange hinter einer Firewall steht, sollte das lokale Subnet oder mindestens der lokale Gateway (NAT Router) und natürlich der Remote MTS (Smarthost Relay) als Bereich bei Remotenetzwerkeinstellungen eingetragen werden.

Danach die Exchange Management Shell öffnen und folgendes Command ausführen.

Set-ReceiveConnector Relay-EXCH –TransportRole FrontEndTransport

Wobei Relay-EXCH der Name des jeweiligen Exchange Host darstellt.

Damit ist der zuvor mit der Rolle als HubTransport erstellte Empfangsconnector nun ein FrontendTransport.

Zur Überprüfung zeigt folgender Befehl die Empfangsconnectoren mit den Transport Rollen.

Get-ReceiveConnector | FL Identity, Name,bindings,Transportrole

Auch kann in der Eingabeaufforderung mit netstat überprüft werden ob auf Port 25 (smtp) gehorcht wird.

netstat -aon | find ":25 "

netstat

Nun sollte wenn die Firewall korrekt konfiguriert ist, der SMTP Service Connecten, mit telnet ip_oder_exchange_hostname 25

telnet

Was nun noch benötigt wird, ist ein DNS Pointer-Record, dieser im DNS-Manager unter Reverse-Lookupzonen mit einem neuen PTR Zeiger für den entsprechenden Host unter Forward-Lookupzonen eintragen.

PTR-Zeiger

progressive IT management

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